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»Dass so etwas rechtlich möglich ist, verblüfft mich«

RZ-Prozess: Beobachterin aus Frankreich kritisiert Gerichtsverhandlung in Frankfurt am Main

Die 22. Strafkammer des Landgerichts Frankfurt am Main verhandelt seit September 2012 gegen zwei vermeintliche Mitglieder der Revolutionären Zellen (RZ), die in den 1970er Jahren an politischen Anschlägen beteiligt gewesen sein sollen. Im Publikum sitzen meistens auch Prozessbeobachterinnen und -beobachter aus Frankreich. Janie Lacoste ist Mitglied der französischen Gruppe gegen Auslieferungen »Stop extraditions«, in der sich Menschen mit unterschiedlicher Geschichte und aus verschiedenen politischen Strömungen zusammengefunden haben. Mit ihr sprach Niels Seibert.

nd: Was motiviert Sie, regelmäßig so lange Fahrten auf sich zu nehmen, um einen Prozess in Deutschland zu besuchen?
Lacoste: Ich habe die beiden Angeklagten Sonja Suder und Christian Gauger im Jahr 2000 in Frankreich kennengelernt, wo sie seit 1978 gelebt haben. Im Februar 2000 wurden sie verhaftet und unser Unterstützungskollektiv hat das Auslieferungsverfahren begleitet. Das Verfahren wurde 2001 mit der gerichtlichen Entscheidung abgeschlossen, dass die beiden nicht abgeschoben werden können, weil sie in Deutschland für Taten verfolgt werden, die nach französischem Recht verjährt sind. Sonja und Christian bezogen damals eine kleine Wohnung in einem Pariser Vorort, in der sie die ganze Zeit gewohnt haben. Zwischen ihnen und uns sind freundschaftliche Beziehungen entstanden.

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