René Heilig 17.04.2013 / Inland

»Hier hat alles gepasst ...«

Verfassungsschutzpräsident offenbar ohne Skrupel bei der Auswahl von V-Leuten

Wer die in den Ermittlungsunterlagen zu den Morden des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) verzeichneten V-Leute zählt, findet über 20 solcher staatlich alimentierten Zuträger. Sie haben die Verbrechen weder verhindert noch sonderlich bei deren Aufklärung geholfen.

Auch nach über fünfstündiger Vernehmung vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages wirkte der Zeuge hellwach und souverän, formulierte wohlgefällig. Krawatte, Weste, Anzug - alles angemessen wie bei einem Dressman. Gordian Meyer-Plath (45), der aus Brandenburg abgeordnete kommissarische Verfassungsschutzchef des Freistaates Sachsen, war mit einem Rechtsbeistand erschienen. Es heißt, der berechne dem Steuerzahler eine dreistellige Summe pro Stunde. Am Montag war das leicht verdientes Geld.

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