Schlägertrupps für Ökostrom

Mexiko: Indigene protestieren gegen Landraub für Konzernwindparks

Windkraftgegner hierzulande fürchten günstigenfalls um seltene Fledermausarten oder Vögel, oft wollen sie nur »ihre« schöne Aussicht nicht der Energiewende opfern. Der Widerstand im Süden Mexikos allerdings wendet sich gegen die Vertreibung von Bauern für dubiose Konzernprojekte.

Wer in Mexiko gegen Windkraft protestiert, lebt gefährlich. So muss sich Filiberto Vicente, Lokaljournalist im Bundesstaat Oaxaca, am Handy anhören: »Die Regierung hat keine Lust mehr auf Leute wie dich, ich habe den Befehl, mit dir und deiner Familie Schluss zu machen«. Solche anonymen Drohanrufe nehmen zu. Gerade hatten Vicente und Anwohnerorganisationen in San Mateo de Mar im Südosten von Oaxaca bei einer Pressekonferenz erklärt, was sie gegen das größte Windparkprojekt in ganz Lateinamerika haben: »Die Windparkmultis verursachen Unruhe und Gewalt in der Region, setzen ihre Projekte mit korrupten Beamten und Politikern durch, setzen Schlägertrupps ein.«

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