Misstrauen bei der Organspende bleibt

Wegen manipulierter Patientendaten sinkt die Bereitschaft - organisatorische Änderungen sollen für Besserung sorgen

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat Änderungen in der eigenen Struktur und Arbeitsweise angekündigt. Dies soll zu mehr Transparenz führen.

Die Bereitschaft zur Organspende ist in der Bundesrepublik seit der Aufdeckung von Manipulationen an Spenderlisten im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. 2012 sank die Zahl der Spenden um bundesweit 12,8 Prozent und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 2002. Hinzu kommt die schleppende Aufklärung der Vorfälle in den Kliniken in München, Leipzig, Göttingen und Regensburg. Zudem wurde das Misstrauen potenzieller Spender durch vermeintliche Unregelmäßigkeiten in der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) nicht gerade abgebaut. Als bundesweite Koordinierungsstelle für die Organspende nach dem Tode stimmt die gemeinnützige Institution bundesweit die Zusammenarbeit zwischen den 1400 Krankenhäusern mit Intensivstation und den 47 Transplantationszentren ab.

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