Johanna Treblin 10.06.2013 / Wirtschaft und Umwelt

Meere als Müllhalde

Umweltbeirat fordert in seinem Gutachten einen Gesellschaftsvertrag für die Ozeane

Einem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung zufolge gefährdet die Ausbeutung von Öl und Gas die Meere.

Plastik, Gift und zu viele Nährstoffe - die Meere dienen unserer Gesellschaft als Müllhalden, kritisiert der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) in seinem Jahresgutachten »Menschheitserbe Meer«. Da die Veränderungen schleichend ablaufen, werden sie unterschätzt. Dabei hätten Beeinträchtigungen von Wasserqualität und Fischbestand bereits ein »besorgniserregendes Ausmaß« erreicht. Deshalb fordert der WBGU einen neuen »Gesellschaftsvertrag für die Meere«. Bereits 2006 hatte das Gremium in einem Gutachten auf den schlechten Zustand der Meere hingewiesen. Das zeigt, für wie kritisch der Beirat die Situation hält. Damals standen Auswirkungen des Klimawandels im Fokus. Jetzt widmet sich der Bericht vor allem den Themen Nahrung und Energie. Temperatur und Meeresspiegel steigen an, das Wasser wird saurer, so das Fazit von 2006. Jetzt prangert der WBGU außerdem an, dass die Meere massiv überfischt werden. Problematisch sei auch, dass sie »als letzte große Ressourcenquelle der Erde erschlossen und ausgebeutet« werden.

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