Michael Müller 15.06.2013 / Reise

Schwarzes Meer und schwarzes Geld

Bulgarien: Nirgends in Europa ist Seeurlaub so preiswert und liebevoll handgemacht, wie zwischen Warna und Burgas

Oma Radka im Kreis ihrer Mitstreiter im Dorf Solnitza

Die lange Dünung vor der Insel Nessebar - Burgas, die größte bulgarische Hafenstadt, ist nicht weit von hier - liegt hinter uns. Das Schwarze Meer vor uns ist azurblau und nahezu glatt. Ein paar Möwen folgen dem Katamaran nach einer Segelstunde nur noch routiniert-verspielt. Doch nun macht Skipper Stephen Clark seine »Haiti« klar zur, wie er sie nennt, Delfinwende. »Fock back« bestätigt der Vorschoter, und der neue Kurs liegt an. Nach wenigen Minuten sind sie dann da, die Delfine und beginnen ihr elegantes Wettrennen mit dem Schiff. »Das sieht für uns Menschen zwar sportlich aus«, meint Stephen, »doch für die Delfine ist es wohl nur neugieriger Spaß, denn letztendlich gewinnen ja immer sie.« Den rund 40 Tagespassagieren an Bord ist das egal. Sie fotografieren, was ihre Optoelektronik so hergibt. Ganz dem Reiz lässiger Freiheit erlegen, den diese Tiere außerhalb der ja eher zirkusähnlichen Delfinarien (die es an der bulgarischen Schwarzmeerküste auch gibt) ausstrahlen.

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