Claudia Rometsch (epd) 26.07.2013 / Kultur

Inklusion einmal umgekehrt

In einer Kölner Förderschule werden auch Realschüler unterrichtet

Die meisten behinderten Kinder sollen nach dem Wunsch vieler Eltern und der Politik künftig nicht mehr an Förderschulen lernen, sondern in reguläre Schulen integriert werden. Doch es kann auch umgekehrt funktionieren, wie ein Projekt in Köln zeigt.

Frühstückspause in der Pestalozzischule in Köln-Wahnheide: Valerio sitzt schon auf der Schaukel. Als er Peggy sieht, ruft er laut ihren Namen und winkt ihr zu. Was wie normaler Schulalltag aussieht, ist in Wirklichkeit etwas Besonderes. Denn unter gewöhnlichen Umständen würden sich der geistig behinderte Junge und die Realschülerin hier nicht begegnen. Die Achtklässlerin der Otto-Lilienthal-Realschule hat gemeinsam mit ihren Schulkameraden einmal pro Woche in der Schule für geistig behinderte Kinder Unterricht. Denn alle Jugendlichen ihrer Schule, die ab der siebten Klasse das Fach Sozialpädagogik wählen, werden in diesem Fach ausschließlich unter dem Dach der Pestalozzischule unterrichtet. Derzeit sind es erst 13 Schüler, da das Projekt noch im Aufbau ist. In einigen Jahren sollen dann jeden Tag Realschüler an die Pestalozzischule kommen, sagt Direktorin Marietta Wischmeyer.

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