Martin Kröger 14.09.2013 / Berlin / Brandenburg

Drohen S-Bahn-Verhältnisse beim Wasser?

Die Beschäftigten der Berliner Wasserbetriebe sehen die geplante Rekommunalisierung mit großer Sorge

Für 640 Millionen Euro will das Land Berlin die Anteile des französischen Konzerns Veolia an den Berliner Wasserbetrieben zurückkaufen. Bei den Beschäftigten des Unternehmens der öffentlichen Daseinsvorsorge werden die Pläne unterdessen mit großer Skepsis gesehen, weil man neue Sparprogramme fürchtet, um den Kaufpreis zu refinanzieren.

Die Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge ist glücklicherweise wieder Zeitgeist. Dass Unternehmen wie die Berliner Wasserbetriebe (BWB) nicht in private, sondern öffentliche Hand gehören, sehen in Berlin selbst die Konservativen ein. »Die CDU-Fraktion wird sich dem Rückkauf nicht grundsätzlich verschließen«, erklärte der CDU-Abgeordnete Michael Garmer in der Abgeordnetenhausdebatte zum Rückkauf der Veolia-Anteile durch das Land Berlin am vergangenen Donnerstagabend. In der Debatte um den Rückkauf des Wassers geht zurzeit jedoch ein wichtiger Aspekt nahezu unter: Wie finden eigentlich die rund 4100 Beschäftigten der Wasserbetriebe die Pläne von Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD), Veolia seine 24,95 Prozent an den BWB für rund 640 Millionen Euro abzukaufen?

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