Thomas Seibert 14.09.2013 / Debatte

Ein kompliziertes Verhältnis

Thomas Seibert über die Linke als Bewegungspartei und die Regeln sozialer Bewegungen

Lange Zeit wurden Fragen nach dem Verhältnis von Partei und Bewegung in klaren Antworten still gestellt. Einerseits verwiesen sozialdemokratische wie marxistisch-leninistische Parteilinke Bewegungen sogar dann auf den zweiten Platz, wenn sie ihnen vorübergehend den Vortritt ließen, um Blockaden der »richtigen«, d.h. der Partei- und Staatspolitik aufzubrechen. Andererseits reduzierten Bewegungslinke »ihre« Parteien stets auf deren Beteiligung am Staat und schrieben sie deshalb bald als »erweiterten Staatsapparat« ab. Emanzipation sollte allein auf Straßen, Plätzen und im Alltagsleben erreicht werden; was sich davon abhob, war höchstens taktisch von Interesse.

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