Zwangsgeräumt wird auch öffentlich

Landeseigene Wohnungsunternehmen setzten bis August 584 Mieter auf die Straße

Seit 2010 haben landeseigene Wohnungsunternehmen fast 4100 Wohnungen räumen lassen. Das Mietenbündnis mit dem Senat hat an der Praxis nichts geändert.

Auch die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften schrecken vor Zwangsräumungen nicht zurück. Wie aus der Antwort des Senats auf eine parlamentarische Anfrage des Fraktionschefs der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus, Oliver Höfinghoff, hervorgeht, haben die Unternehmen in diesem Jahr bis Ende August 584 Wohnungen räumen lassen. Nicht enthalten in dieser Zahl sind die Räumungen, die von der Gewobag veranlasst worden waren. Sie machte keine Angaben. Im gesamten Jahr 2012 setze sie 240 Mal Mieter an die Luft, womit sie in dieser traurigen Rangliste den zweiten Platz einnahm. Neben denen der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften wurden auch die Zwangsräumungen der landeseigenen Berlinovo Immobilien GmbH erfasst, die die etwa 21 000 Berliner Wohnungen der einstigen Bankgesellschaft Berlin verwaltet.

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