Gunnar Decker 29.01.2014 / Kultur

Die Stille nach dem Schuss

Ab Donnerstag im Kino: »Staudamm« von Thomas Sieben

Ein sehr nächtlicher, ein einsamer, ein trauriger Film. Und zugleich ein Kreisen im tränenlosen Niemandsland des Nichtverstehens. Fast möchte man sagen: ein Requiem für verlorene Seelen aller Art. Kein großer, vielleicht nicht einmal ein ganz gelungener Film: aber auf seine minimalistische Weise überaus konsequent den Zustand des Nichtverstehens der eigenen Stellung in der Welt transportierend. Der Befund einer Jugend von heute, die sich nicht einmal verraten fühlt - dazu gehörte, dass man sie bemerkt -, sondern bloß vergessen. Auf dich wartet ohnehin niemand, in dieser Überfülle des Materials Mensch! Ein trostloser Anfang, der in Apathie oder Aggression hineinführt.

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