Gunnar Decker 31.01.2014 / Kultur

Was bleibt?!

Vor zwanzig Jahren starb Erwin Strittmatter

Je weiter die DDR hinter uns liegt, desto merkwürdiger - geradezu wundersam! - mutet die Existenz des Schriftstellerehepaares Erwin und Eva Strittmatter auf Schulzenhof an. Er, der mit »Katzgraben« (1953) bei Brecht eine Theaterkarriere begann, zog sich weit aus dem Literaturbetrieb (von 1959 bis 1960 war er Sekretär des Schriftstellerverbandes) zurück, legte eine gehörige Distanz zwischen sich und die Hauptstadt und deren Theater - schrieb zwei dreibändige Romanzyklen (»Der Laden«, »Der Wundertäter«) und züchtete Pferde. Wenn Besuch aus Berlin kam, so heißt es, versteckte er sich nicht selten, um im Keller ungestört weiter arbeiten zu können.

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