Hendrik Lasch, Dresden 05.02.2014 / Inland

Posaunen sollen Nazis vergraulen

Dresden läuft sich warm für Protest gegen Nazis am 13. Februar

Dresden läuft sich warm für Protest gegen Nazis am 13. Februar. Die Stadt ruft zum vierten Mal zur Menschenkette, das Bündnis »Dresden nazifrei« will die Nazikundgebung ganz verhindern.

Posaunen können gefühlvolle Töne produzieren. Sie können, sagt Christian Behr, Dresdner Superintendent, aber auch laut werden. Posaunenchöre sind also nicht nur geeignet, die Menschenkette musikalisch zu untermalen, mit der die Stadt Dresden am 13. Februar zum vierten Mal ein Zeichen gegen Nazis setzen will – mehrere Bläservereinigungen sollen sich in die Kette einreihen, mit der die Innenstadt symbolisch abgeschirmt wird. Sie wären auch in der Lage, den Nazis den Marsch zu blasen, die am 69. Jahrestag der Zerstörung erneut das Gedenken vereinnahmen wollen – zumal, wenn sie wie angestrebt eine Kundgebung an der Frauenkirche auf dem Neumarkt abhalten dürften. Dorthin eigentlich lädt die Kirche zum stillen Gedenken. Falls nötig, sagt Behr, »können wir reagieren«.

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