Alarmstufe Braun

Die LINKE ist dabei, über Brandenburgs Braunkohle ihre eigenen Beschlüsse zu verraten, meint Anike Peters

Die Bagger fräsen längst. Das Gefühl von Sicherheit schluckten die riesigen Schaufeln zuerst, bald folgt die Idee von Heimat. Braunkohletagebau beginnt im Kopf. Das versteht, wer mit den Menschen in Proschim spricht, einem Dorf, das der geplante neue Tagebau Welzow Süd II zerstören soll. Was dabei auch verloren geht, ist das Vertrauen in die Politik. Denn die Linkspartei in Brandenburg kümmert sich nicht um ihre eigenen Beschlüsse. Offiziell will sie »alle gesellschaftlichen Verhältnisse überwinden, in denen Menschen ausgebeutet, entrechtet und entmündigt werden und in denen ihre sozialen und natürlichen Lebensgrundlagen zerstört werden«. So jedenfalls hat es sich die Partei 2009 ins Vorwort ihres Programms geschrieben. Doch in Proschim und anderen Teilen Brandenburgs passiert genau das: Menschen sollen ausgebeutet, entrechtet und entmündigt werden – für neue Braunkohle, die in Deutschland schon bald niemand mehr braucht.

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