Guido Speckmann 26.03.2014 / Berlin / Brandenburg

Mit Hip-Hop gegen Antisemitismus

Fachtag zu Menschenfeindlichkeit als vorläufiger Höhepunkt des Projektes »New Faces«

»Jude« ist längst zum gebräuchlichen Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen geworden. Der Kampf gegen antisemitische Vorurteile ist somit notwendiger denn je.

Es war der vorläufige Höhepunkt des mit Preisen ausgezeichneten Projektes »New Faces«. Vorläufig, weil die Projektmittel für eine Fortführung fehlen. Verbitterung merkte man Gabriele Rohmann, Leiterin des vor drei Jahren entstandenen interkulturellen Modellprojekts zur Arbeit mit Jugendlichen zu Antisemitismus aber nicht an. Im Gegenteil, die Sozialwissenschaftlerin hofft noch auf Bewilligung weiterer Mittel. Rohmann verdeutlichte auf dem Fachtag zu »Antisemitismus und anderen Menschenfeindlichkeiten« am Dienstag in Berlin einleitend die Relevanz des Themas. »Jude« habe als Synonym für Schimpfwörter wie »Schwächling« Einzug erhalten. Generell seien antisemitische Einstellungen in Deutschland weit verbreitet.

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