Tobias Riegel 28.03.2014 / Kultur

Kommunikationsgemurkse

Im Kino: »Her« von Spike Jonze

Theodore Twombly schreibt ergreifende Liebesbriefe für andere Menschen. Beruflich. Nachts gibt er sich Videospielen und Telefonsex hin. Für eigene Liebespost hat der durch drohende Scheidung traumatisierte Schnauzbartträger keine Adressatin. Das ist schade, denn die Leser seiner kunstvollen und sensiblen Zeilen schmelzen reihenweise dahin. So auch Samantha. Nur ist Samantha keine Person aus Fleisch und Blut, sondern Theodores brandneues, hyperintelligentes, sich selbstständig durch Erfahrung weiterentwickelndes Computer-Betriebssystem. Das ist an Wesen und Stimme so einfühlsam wie smart, so patent wie zärtlich, so wahnsinnig gebildet wie kindlich-neugierig. Samantha ist warm, sexy, witzig und schlagfertig. Kurz: Theodore verliebt sich hoffnungslos in eine Software.

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