Jörg Meyer und Olaf Harning 17.04.2014 / Wirtschaft und Umwelt

Keine Menschen, sondern Kostenfaktoren

Osteuropäische Beschäftigte werden in Deutschland oft ausgebeutet. Ein Blick in die Transport- und Logistikbranche

Richard B.* ist Kraftfahrer aus Polen und war in Deutschland angestellt. Als er bei der Arbeit einen Schlaganfall erlitt, konnte er auf Hilfe vom deutschen Arbeitgeber nicht zählen. Sein Fall ist nur ein Beispiel für die Behandlung entsandter Beschäftigter.

Richard B.* ist ein rund 1,70 Meter großer Mann mit grauen raspelkurzen Haaren, einem verschmitzten Lächeln und einer durchweg sympathischen Ausstrahlung. Sieht man genauer hin, fällt auf, dass er humpelt, ein wenig das rechte Bein nachzieht. Das ist eine Folge des Schlaganfalls, den er am 13. August letzten Jahres erlitt, während er auf Tour war. Was folgte, ist eine bis jetzt andauernde Auseinandersetzung mit seinem Arbeitgeber.

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