Horst Arenz 27.04.2014 / Debatte

Am Alltagsbewusstsein anknüpfen

Brachliegende Potentiale gegen wachsende linke Skepsis: Wie kann der »neue Sound« der Linken zum Durchbruch kommen?

In der politischen Linken gewinnt die strategische Diskussion über die Zukunft der Linken an Fahrt. Steffi Lemke, Stefan Liebich und Frank Schwabe debattierten vor wenigen Tagen in »Der Freitag« über die Chancen von Rot-Rot-Grün, kamen allerdings über eine skeptische Grundstimmung nicht hinaus. Die Sprecherin der SPD-Linken, Hilde Mattheis, setzt in der Zeitschrift »Sozialismus« auf den anhaltenden Einflussgewinn des linken Flügels, damit Rot-Rot-Grün erfolgreich wird. Die Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping forderte im »Spiegel« »einen neuen Sound für DIE LINKE«. In einem »Mitte-Unten-Bündnis« könne die Beschränkung auf die »Anti-Agenda-Partei« überwunden werden. In der Haushaltsdebatte des Bundestags Anfang April erklärte sie zur Überraschung des Hauses: »Wir hingegen stehen auf der Seite der Mitte.« Auch die Spitze der Linksfraktion im Bundestag hat sich unlängst in einem Beitrag »Wir sind DIE Oppostion« zur »strategische(n) Ausrichtung der Fraktionsarbeit« positioniert.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: