Martin Kröger 07.05.2014 / Berlin / Brandenburg

Neonazis terrorisieren Berlin-Buch

Im Nordosten der Hauptstadt versuchen Rechtsextremisten mit Gewalt, eine Angstzone zu etablieren

Nach den jüngsten rechten Vorfällen gegen SPD-Wahlkämpfer soll im Mai mit einem Aktionstag und einer antifaschistischen Demonstration der Widerstand gegen die Neonazis in Berlin-Buch verstärkt werden.

Wer sich im Ortsteil Buch im Nordosten Berlins auf Spurensuche nach Rechtsextremen begibt, muss nicht lange schauen. Gleich nach dem Ausstieg aus der S-Bahn sticht die große Zahl an Wahlplakaten der rechtsextremen NPD ins Auge, von anderen Parteien ist dagegen kaum etwas zu sehen – oder deren Werbung ist zerstört. Nur hier und da hängen »Bunt statt Braun«-Plakate der Grünen oder Anti-Nazi-Plakate von SPD und LINKEN. Auffällig ist auch die hohe Zahl von Jugendlichen mit Kurzhaarschnitten in der lokalen Einkaufspromenade, von denen einige die bei Rechten beliebte Marke »Thor Steinar« tragen. Im nahe gelegenen Wohngebiet mehren sich die Zeichen für die Präsenz von Neonazis: Aufkleber in schwarz-weiß-roten Lettern fordern zum Gedenken »an deutsche Soldaten« auf, Parolen wie »NS jetzt!« prangen auf Hauswänden.

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