Gysi: Merkel setzt in Ukraine-Konflikt falsche Signale

Linksfraktionschef kritisiert Treffen der Kanzlerin mit Oligarch und Präsidentschaftskandidat Poroschenko / Kauder: Linkspartei ist außenpolitisch »absolut auf dem falschen Weg«

Berlin. Während Kanzlerin Angela Merkel dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorwirft, zu wenig für die Entspannung der Lage in der Ukraine zu tun, kritisiert Linksfraktionschef Gregor Gysi die CDU-Politikerin: Merkel setze im Ukraine-Konflikt die falschen Signale. Gegenüber der »Passauer Neuen Presse« verwies Gysi auf das Treffen Merkels mit dem ukrainischen Präsidentschaftskandidaten Pjotr Poroschenko in Berlin. Dass dem Oligarchen im Kanzleramt »der rote Teppich« ausgerollt worden sei, sei ein Fehler gewesen. Gysi beklagte zudem, dass es in der deutschen Öffentlichkeit ein Schwarz-Weiß-Denken gebe. »Putin wird zum Bösen erklärt, und die anderen sind nur die Guten«, sagte er. Auch der Westen müsse sich nach seiner Verantwortung fragen lassen: »Er setzt auf sinnlose Sanktionspolitik und NATO-Truppen an den Grenzen Russlands. Sanktionen und Säbelrasseln helfen nicht weiter.«

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