Hans-Gerd Öfinger 12.05.2014 / Inland

NPD-Aktivisten attackieren Erfurter Antifaschisten

Trotz der tätlichen Angriffe mit zwei Verletzten ließ Polizei Aktionen der rechtsradikalen Partei weiterlaufen

Zwei Wochen vor den Kommunal- und Europawahlen ist es am Wochenende in Erfurt zu einem gewalttätigen Übergriff von NPD-Aktivisten auf antifaschistische Gegendemonstranten gekommen.

Schauplatz der Auseinandersetzungen war der Stadtteil Moskauer Platz, eine in den 1970er Jahren entstandene Plattenbausiedlung im Norden Erfurts. Dort soll durch den Umbau von zwei Wohnblöcken eine Flüchtlingsunterkunft entstehen. Die NPD hatte dies zum Anlass genommen, um zwei Infostände mit Kundgebung anzumelden und so Stimmung gegen eine Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtteil zu machen. Teilnehmer einer angemeldeten antifaschistischen Gegendemonstration und Sitzblockade, zu der mehrere Parteien und Organisationen aufgerufen hatten, wurden dabei nach Augenzeugenberichten von drei Männern aus den Reihen der Neonazi-Partei heraus tätlich angegriffen.

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