Tom Strohschneider 22.05.2014 / Inland

Der rechte Rand vor den Europawahlen

AfD, UKIP, Front National und Co als Krisen-Seismographen und politische Gefahr - über zwei Publikationen aus dem Göttinger Institut für Demokratieforschung

Vor ein paar Jahren hat die Soziologin und Parteienforscherin Karin Priester von einem »populistischen Moment« gesprochen. Er meint die besonderen Bedingungen, die den Aufstieg rechter Parteien befördern. Das publizistisch umtriebige Göttinger Institut für Demokratieforschung hat diesen Begriff jetzt wieder aufgenommen - und sich mit Blick auf die bevorstehenden Europawahlen einige Fragen gestellt. Zum Beispiel: »Welche rechtspopulistischen Kräfte sind zu beobachten? Wo liegen ihre Wurzeln, wie erklären sich ihre hohen Umfragewerte und welche Chancen haben sie bei den anstehenden Wahlen?« Angesichts der prognostizierten Ergebnisse für UKIP, Front National, Alternative für Deutschland und Co. ist das nicht nur sehr aktuell, sondern auch größtenteils lesenswert - was man von den Darbietungen politikwissenschaftlicher Institute ja nicht immer sagen kann. Die Texte sind in den vergangenen Monaten im Blog des Instituits erschienen, liegen nun aber in einem kompakten Sammelbändchen vor.

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