Jeder hat sein Päckchen zu tragen

Wer von den neuen Rentenregelungen profitiert - und wer nicht

Das Rentenpaket von Andrea Nahles (SPD) wird nach monatelangen Streitigkeiten am Freitag wohl mit der deutlichen Mehrheit der Großen Koalition beschlossen. Die Kritiker innerhalb der Regierungsfraktionen, besonders bei CDU und CSU, wurden mit weitgehenden Zugeständnissen beruhigt. Von den im Wahlkampf versprochenen Verbesserungen für alle Arbeitnehmer ist unter dem Druck der Wirtschaftsverbände allerdings nicht viel übrig geblieben.

Rente mit 63

Wenn man so will, dann ist die Rente mit 63 das Showprojekt der SPD, von dem nur zwei Jahrgänge in Gänze profitieren. Lediglich wer zwischen 1950 und 1952 geboren wurde, kann nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei mit 63 in den Ruhestand gehen. Wer nur ein Jahr später, also 1953 das Licht der Welt erblickte, muss bereits zwei Monate länger arbeiten. Die Anhebung erfolgt schrittweise. Bereits der Jahrgang 1965 muss dann wieder bis 65 schuften, um keine Abschläge hinnehmen zu müssen. Zudem ist die Rente mit 63 auch mit Einbußen verbunden. Wer vorzeitig aufhört, zahlt auch weniger in die Rentenkasse. Einem Durchschnittsverdiener fehlen so rund 56 Euro im Monat.

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