Velten Schäfer 23.05.2014 /

Sieben aus Neunzehn

Das Grundgesetz wird 65 - und immer dicker

Wehrverfassung, Notstandsgesetze, Asylkompromiss - das 1949 beschlossene Grundgesetz erodiert allmählich. Doch lohnt der Streit um seine Prinzipien bis heute.

Der berühmteste Satz zum Thema stammt von Hermann Höcherl: Man könne nicht immer »mit dem Grundgesetz unter dem Arm« herumlaufen, sagte der CSU- und frühere NSDAP-Mann 1963 als Bundesinnenminister. Der Verfassungsschutz hatte illegale Abhörmaßnahmen durch alliierte Stellen toleriert. Heute würde sich niemand zu derlei hinreißen lassen, auch wenn die USA fleißig weiterspähen. Während das GG in den 1960ern vielen als Gutmenschendokument galt, das nur den Kampf gegen Moskau bremste, trägt man es heute gern vor sich her.

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