Sachsen: Polizei geleitet Neonazis in den Landtag

Rechtsradikale finden staatliche Mithilfe - Gegendemonstranten bekommen Schlagstock und Pfefferspray zu spüren / SPD-Fraktionschef Dulig: »Feinde der Demokratie in das Haus der Demokratie gelassen«

Berlin. In Sachsen sind Dutzende Anhänger der NPD unter dem Schutz der Polizei in den Landtag eingedrungen, wo sie sich dann zeitweilig aufhielten. Im Internet waren Bilder mit Rechtsradikalen zu sehen, die im Foyer standen und telefonierten. Sie hatten nach einer Aktion vor dem Haus der Presse, gegen die rund 500 Dresdner friedlich und lautstark protestierten, einem Bericht zufolge »verkündet, dass die Polizei sie zum Landtag eskortieren wolle«, worauf sich auch zahlreiche Gegendemonstranten auf den Weg dorthin machten, wie die »Dresdner Neuesten Nachrichten« schreiben. Offenbar verlor die Polizei dann die Kontrolle über die Lage: »Hektisch bugsierten die Einsatzkräfte die Rechtsextremen in den Landtag, während die Gegendemonstranten mit teils massiven Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz zurückgedrängt wurden«, so die Zeitung.

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