Hendrik Lasch, Dresden 01.07.2014 / Inland

Ruhiger Heimathafen für den NSU

Sächsisches Untersuchungsgremium zieht Bilanz / Neuauflage nach der Wahl in Aussicht

Hätten die drei Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gefasst werden können, bevor sie im Jahr 2000 ihre Mordserie begannen? Kerstin Köditz, Obfrau der LINKEN im Untersuchungsausschuss des sächsischen Landtags zum Nationalsozialistischen Untergrund NSU, zweifelt nicht daran. Das in Jena gebürtige Trio hätte nach dem Untertauchen in Chemnitz 1998 gefunden werden können, ist sie überzeugt – wenn Ermittler gezielt im sächsischen »Blood & Honour«-Netzwerk geforscht hätten. Dort fanden die drei Unterstützer und Obdach – was den Behörden nicht auffiel: »Sie haben gar nicht nach Strukturen gesucht.«

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