Jérôme Lombard 01.07.2014 / Berlin / Brandenburg

Protest in Bildern

Regenbogenfabrik in Kreuzberg zeigt Fotografien von Zwangsräumungen in Berlin

Der Protest gegen die Praxis der Zwangsräumungen in Berlin nimmt zu. Eine Fotoausstellung dokumentiert zwei Jahre zivilen Ungehorsams.

Gesperrte Straßen, Sitzblockade mit untergehakten Armen. Martialische Einsatzkräfte der Polizei, Anwohner mit kleinen Kindern. Kreisende Hubschrauber, Aktivisten mit erhobener Faust. Parolen. Pfefferspraywolken. Gerichtsvollzieherin. Die Szenerie ist die eines kleinen Ausnahmezustandes mit dem Titel: Zwangsräumung in Berlin-Kreuzberg. So wie diese Fotoreihe über die Aktionen gegen die letztlich vollstreckte Zwangsräumung der fünfköpfigen Familie Gülbol im Februar 2013 erzählen auch die anderen Fotografien von polizeilich abgesicherten Räumungen von Berliner Mietwohnungen und vom zivilgesellschaftlichen Widerstand dagegen. Seit vergangenem Freitag hängen die von vier Fotojournalisten gemachten Aufnahmen im Rahmen der Ausstellung »Ob Nuriye, ob Kalle - wir bleiben Alle!« für einen Monat im Café der Regenbogenfabrik in der Lausitzerstraße 22.

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