Susanne Steffen, Tokio 02.07.2014 / Ausland

Japans Premier setzt aufs Militär

Neuauslegung der pazifistischen Verfassung soll Auslandseinsätze ermöglichen und stößt auf Kritik

Tokios konservative Regierung will künftig Auslandseinsätze der japanischen Armee möglich machen. Die Bevölkerung ist gespalten, China kritisiert die Entscheidung.

Historischer Umschwung in Japans Verteidigungspolitik: Ministerpräsident Shinzo Abe hat per Kabinettsbeschluss die Interpretation der pazifistischen Nachkriegsverfassung geändert. Das Land soll künftig das Recht auf kollektive Selbstverteidigung ausüben dürfen. Damit werden auch international legitimierte Auslandseinsätze möglich. Während Bündnispartner USA jubelt, dürfte der Schritt das ohnehin sehr angespannte Verhältnis zum Nachbarn China weiter verschlechtern.

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