Irina Wolkowa, Moskau 10.07.2014 / Ausland

US-Haft für russischen Hacker

Moskau nennt Verschleppung von Promi-Sohn Roman Selesnjow »unfreundlichen Schritt«

Die USA halten ihn als Hacker von Kreditkarten für äußerst gefährlich. Ihre Agenten fassten den Russen auf den Malediven und nahmen ihn einfach mit nach Guam.

Südsee-Feeling der etwas anderen Art genießt seit Sonnabend ein Russe, den die USA für einen der gefährlichsten Hacker weltweit halten. Roman Selesnjow soll zwischen 2009 und 2011 die Kreditkarten von über 200 000 USA-Bürgern geknackt und deren Daten auf eigens dazu geschaffenen Plattformen im Netz verscherbelt haben. US-amerikanische Geheimdienste fahnden seit 2012 nach ihm. Kaum, dass Selesnjow auf den Malediven gelandet war, ließen sie nun die Handschellen zuschnappen. Statt in einem Fünf-Sterne-Hotel des Tropenparadieses im Indischen Ozean sitzt er nun im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses auf der Pazifikinsel Guam, die den USA gehört.

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