Nicolas Šustr 21.07.2014 / Inland

»Das ist Demokratie«

Eine Montagsdemo am Sonnabend und zwei Journalisten auf Abwegen

Am Wochenende traf sich die Montagsdemo-Bewegung zu einer bundesweiten Mahnwache in Berlin. Star der Veranstaltung war der Ex-Linke und heutige Querfront-Stratege Jürgen Elsässer.

»Hallo liebe Neonazis, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker«, begrüßt Oliver Janich die paar hundert Demonstranten, die sich am vergangenen Samstag bei brütender Hitze vor dem Berliner Roten Rathaus eingefunden haben. Nach einer Schrecksekunde jubeln sie. Wir sind auf der »1. Bundesweiten Mahnwache für den Frieden«. Sie soll die Kräfte der seit Monaten in der Republik stattfindenden Montagsdemos bündeln. Seit zweieinhalb Stunden harrt die Menge in praller Sonne auf dem Platz aus, der von den Organisatoren konsequent als Alexanderplatz bezeichnet wird, obwohl der rund 500 Meter weiter nördlich liegt. Muss man aber so machen, schließlich bezieht man sich in den Aufrufen explizit auf die Demo vom 4. November 1989, an der sich über eine halbe Million Menschen beteiligte. Sie war ein Meilenstein der friedlichen Revolution der DDR.

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