Olaf Standke 09.10.2014 / Ausland

Kobane aufgegeben

Kritik an Obamas Strategie

Auch am Mittwoch hat die US-Luftwaffe die IS-Milizen nahe Kobane angegriffen. Beobachter in Washington gehen jedoch davon aus, dass die Obama-Regierung die Stadt an der Grenze zur Türkei längst aufgegeben hat.

Auch am Mittwoch wurde wieder ein US-Luftangriff gegen den Islamischen Staat (IS) nahe dem umkämpften syrischen Grenzort Kobane vermeldet. Beobachter in Washington gehen allerdings davon aus, dass die Obama-Regierung die strategisch wichtige Stadt an der Grenze zur Türkei längst aufgegeben hat. Die Terrormiliz zeige sich - offensichtlich zum Erstaunen des Pentagon - »enorm flexibel«, so Generalstabschef Martin Dempsey am Dienstagabend (Ortszeit) in einem Fernsehinterview. Immer häufiger fragen Kommentatoren in den USA kritisch, was die Strategie des Präsidenten in Irak und Syrien denn bisher gebracht habe, wenn sich die IS-Truppen stets erfolgreich »herausmanövrieren« können, wie es Dempsey formulierte. Zwar gibt es regelmäßig Mitteilungen, dass Stellungen und Fahrzeuge der Terroristen getroffen worden seien; aber die strategische Wirkung und damit die Effizienz der über 300 Luftschläge bleibt im Vagen.

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