Caroline M. Buck 16.10.2014 / Kino und Film

Biederkeit in Großformat

Im Kino: Mit »The Cut« wagt sich Fatih Akin an die Geschichte des Völkermords an den Armeniern

Wer die Berichterstattung vom Filmfest Venedig verfolgte, hat schon viel Negatives gehört über den neuen Film von Fatih Akin, sein mit 16 Millionen Euro Produktionsbudget größtes, teuerstes, auch inhaltlich ehrgeizigstes Werk. Für »The Cut« hat Akin Morddrohungen erhalten, schon bevor der Film irgendwo zu sehen war, allein des Themas wegen: Ausgangspunkt der Leiden seines Helden ist der Völkermord an den christlichen Armeniern während des Ersten Weltkriegs, begangen im Osmanischen Reich unter dem aktiven Wegschauen der Verbündeten vom (christlichen) deutschen Kaiserreich.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: