Andreas Fritsche 22.10.2014 / Berlin / Brandenburg

Bundeswehr bekommt Bombodrom

Am eigentlich freien Himmel über der freien Heide düsen nun doch Kampfflugzeuge

Die Kyritz-Ruppiner Heide, als »Bombodrom« bekannt geworden, befindet sich per Bekanntmachung seit dem 17. Oktober 2013 unter einem militärischen Übungsluftraum. Das wurde nur bislang kaum wahrgenommen.

Südlich des mecklenburgischen Ortes Kratzeburg im Nationalpark Müritz versperrt ein verärgerter Schwan Radfahrern den Weg. Das Tier hat sich hoch aufgerichtet, die Flügel ausbreitet und macht besorgniserregende Geräusche. Die Touristen sind beeindruckt von diesem Schauspiel, das sie belustigt, das ihnen aber auch ein wenig Angst macht. Plötzlich donnert über diese Szene ein Kampfflugzeug hinweg. Die Leute sind verwirrt. Klar, in der gar nicht so weit entfernten Kyritz-Ruppiner Heide in Brandenburg wollte die Luftwaffe einst bis zu 1700 Tiefflüge im Jahr trainieren und dabei sogar Bomben abwerfen. Aber aus der diesbezüglichen Weiternutzung des alten sowjetischen Truppenübungsplatzes, der unter dem Namen Bombodrom bekannt ist, wurde doch nichts. Die Urlauber sind ein bisschen verwirrt, doch dann widmen sie sich wieder ihrer Erholung. Vielleicht war das ja nur eine Sinnestäuschung oder ein dummer Zufall?

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