Karin Leukefeld 03.11.2014 / Ausland

Leben unter der Schwarzen Fahne

Der IS versucht, in seinem ausgerufenen Kalifat staatliche Strukturen zu errichten

Der Islamische Staat kennt in seinem Herrschaftsgebiet auch Gouverneure, Finanzräte und den Schura-Rat.

Vor sieben Wochen begann eine von den US-Streitkräften angeführte Allianz mit Luftangriffen auf Stellungen der Terrormiliz »Islamischer Staat« in Syrien. Die Gruppe, die sich seit ihrem Einmarsch in die nordirakische Stadt Mossul so nennen lässt und angibt, in Teilen Syriens und Iraks ein Kalifat errichten zu wollen, sollte nach Angaben des Pentagon in ihren Schaltzentralen und Nachschubwegen getroffen und zerstört werden. Rund 50 Luftangriffe führte die »Internationale Anti-IS-Allianz« durch und griff Ölförderanlagen im Osten Syriens bei Dair as-Saur, Getreidesilos und Stellungen in der syrischen Stadt Al-Rakka an. Dort seien der Sitz des Gouverneurs, ein Militärlager und das Gebäude des regionalen Geheimdienstes zerstört worden, sagte ein Pentagonsprecher. Außerdem sei die Tabak-Luftwaffenbasis angegriffen worden, die von den Kampfverbänden zuvor erobert worden war. Hunderte syrische Soldaten sollen nach der Eroberung hingerichtet worden sein.

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