Hendrik Lasch 08.01.2015 / Inland

AfD und Pegida ziehen an einem Strang

Sachsens Landeschefin Frauke Petry sieht nach Treffen »Schnittmengen«

In Sachsen ziehen die »Alternative für Deutschland« (AfD) und das islamfeindliche Bündnis Pegida zunehmend an einem Strang. Es gebe »offensichtliche inhaltliche Schnittmengen«, sagte die AfD-Fraktionsvorsitzende Frauke Petry nach einem zweistündigen Treffen der 14 Abgeordneten mit sieben Vertretern des Organisationsteams vom Pegida, das am Mittwoch stattfand. Kernpunkt ist die Forderung nach veränderten Regelungen zur Zuwanderung. Beide Seiten seien sich einig gewesen, dass die Bundesrepublik »ein modernes Einwanderungsgesetz« brauche, sagte Petry. Wie dieses nach Ansicht der sächsischen AfD aussehen soll, wird sich kommenden Dienstag zeigen. Dann will die Fraktion ein entsprechendes Positionspapier vorstellen.

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