Keine Abschiebungen nach Ungarn

Berliner Gericht kritisiert Asylpraxis Ungarns und stoppt alle geplanten Abschiebungen

Laut Dublin III dürfen Geflüchtete Asyl nur in dem Land beantragen, welches sie als erstes betraten. Im Falle Ungarns änderte ein Deutsches Gericht diese Praxis. Zu unmenschlich ist dort der Umgang mit Flüchtlingen.

Berlin. Das Berliner Verwaltungsgericht hat die Asylpraxis Ungarns scharf kritisiert und Abschiebungen in das EU-Land vorerst gestoppt. Zur Begründung hieß es in einem am Montag veröffentlichten Beschluss des Gerichts, Ungarn verstoße mit seiner Praxis, Asylbewerber »nahezu ausnahmslos in Asylhaft zu nehmen«, gegen die EU-Grundrechtecharta und das individuelle Recht auf Freiheit. Damit stoppte das Gericht in einem Eilverfahren die Überstellung eines syrischen Flüchtlings nach Ungarn.

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