Felix Weiß 07.02.2015 / Ausland

»Es war, als ob sie einen Krieg gegen uns führen«

Ein Jahr nach dem Flüchtlingsdrama von Ceuta: Betroffene und Aktivisten berichten über ihre Erlebnisse

Am 6. Februar 2014 versuchten afrikanische Flüchtlinge, die spanische Exklave Ceuta in Marokko zu erstürmen. Es gab mehrere Tote. Die Aufarbeitung der Geschehnisse ist noch längst nicht abgeschlossen.

Trésor war nicht immer politisch aktiv. »Sich für Politik zu interessieren, hieß in meinem Land, eine Kugel in den Kopf zu bekommen«, sagt der Kameruner. Die angespannte Sicherheitslage in seiner Heimat, die zehnjährige Odyssee nach Europa und seine Entrüstung über die Ungerechtigkeit, die afrikanische Migranten erfahren, haben ihn zu einem politischen Aktivisten gemacht. »Es kann nicht sein, dass Kinder in Côte d’Ivoire auf Kakaoplantagen arbeiten, aber niemals Schokolade essen werden! Rohstoffe können Grenzen passieren, für Menschen ist das unmöglich«, sagt Trésor bei der Veranstaltung »Europas tödliche Grenzen« des European Center for Constitutional and Human Rights am Mittwoch in Berlin.

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