Fabian Lambeck 13.02.2015 / Inland

Deutsche Waffen in Kinderhand

Bündnis will Exportverbot für Staaten, in denen minderjährige Soldaten eingesetzt werden

Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten fordert von der Bundesregierung entschiedene Maßnahmen, um zu verhindern, dass deutsche Waffen in die Hände von minderjährigen Kämpfern gelangen.

Auf den ersten Blick scheint es zwischen dem Einsatz von Kindersoldaten und deutschen Rüstungsexporten keinen direkten Zusammenhang zu geben. Dass es den aber gibt, beweisen Zeugenaussagen von ehemaligen Kindersoldaten wie Ishmael Beah aus dem afrikanischen Bürgerkriegsland Sierra Leone: »Die Leute bevorzugen die deutschen Waffen, weil sie stärker und besser sind. Sie haben mehr Durchschlagskraft.« Was klingt, wie aus einem Werbekatalog von Heckler&Koch, richtet vor Ort viel Leid an. 90 Prozent aller zivilen Opfer kommen durch Kleinwaffen wie das deutsche Sturmgewehr G3 ums Leben, schätzen Experten. UN-Generalsekretär Ban Ki Mioon warnt: »Das große Töten - ob in Darfur, im Kongo oder sonst wo - geschieht durch Kleinwaffen.«

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