Stefan Lombé, Ouagadougou 16.02.2015 / Ausland

Militärs gefährden Neuanfang

Burkina Faso: Elitetruppe von Ex-Präsident Compaoré zwingt Politik ihren Willen auf

Nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Blaise Compaoré hat im westafrikanischen Burkina Faso die Übergangsregierung erste Weichen gestellt. Doch der Neuanfang steht auf wackeligen Füßen.

Ein Streit zwischen der Präsidentschaftsgarde und dem Ministerpräsidenten der Übergangsregierung trieb in Burkina Faso jüngst Tausende Menschen auf die Straßen. Anders als Ende Oktober 2014, als solche Massenproteste zum Sturz des seit 27 Jahren regierenden Präsidenten Blaise Compaoré geführt hatten, blieb es diesmal jedoch ruhig. Keine Krawalle, keine Brandsätze. Die Redner aus Politik und Zivilgesellschaft beschränken sich auf deutliche Worte: Die Präsidentschaftsgarde muss weg oder zumindest neue Aufgaben bekommen.

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