Tomas Morgenstern 19.02.2015 / Berlin / Brandenburg

Mehr Polizisten in Sichtweite

Mit Sofortmaßnahmen will das Land die Kriminalität in der Grenzregion im Süden stoppen

In der Grenzregion im Südosten Brandenburgs klagen Einwohner und Behörden über wachsende Kriminalität. Innenministerium und Polizei wollen mit Sofortmaßnahmen die Sicherheit verbessern.

Seit Monaten schon ist Guben (Spree-Neiße) in Aufruhr, ein Gefühl von latenter Unsicherheit, ja sogar Angst hat sich unter den rund 18 000 Einwohnern breit gemacht. Grund ist offenbar durch nichts einzudämmende Kriminalität, die von Einbrecherbanden, Dieben und Räubern ausgeht, die in der öffentlichen Wahrnehmung aus dem benachbarten Polen droht. Seit Wochen schon gehen Behördenmitarbeiter nachts Streife, um die Gemüter wenigstens ein bischen zu beruhigen. Doch in jüngster Zeit hat die Kriminalität eine neue Qualität erreicht, seit einem Jahr mehren sich brutale Raubüberfälle, teils auf offener Straße und auf Bürger aller Altersgruppen. Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben eines Sprechers der Cottbuser Polizeidirektion Süd vier Gubener Opfer äußerst brutal agierender Räuber. »Die Täter handeln meist nicht allein, und das Beängstigende für die Bürger ist, dass sie am helllichten Tag kommen.«

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