Eine Monatskarte würde 30 Euro kosten

Linksfraktion im Parlament entwickelt ein Konzept für den fahrscheinlosen Öffentlichen Personennahverkehr

Über die Entwicklung eines fahrscheinlosen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für Berlin sprach mit Harald Wolf, dem verkehrspolitischen Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus, Martin Kröger. Die Grundidee verfolgte bereits die damalige PDS in den Neunziger Jahren. Danach verschwand das Vorhaben. Heute findet sich der solidarisch finanzierte ÖPNV im Bundesprogramm der LINKEN wieder. Auch die rot-rot-grüne Landesregierung in Thüringen plant ein Pilotprojekt.

nd: Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus ist dabei, ein Modell für ein solidarisch finanziertes Berlinticket zu entwickeln. Was verbirgt sich hinter diesem Konzept?
Wolf: Unser Ausgangspunkt sind zwei Dinge. Erstens wollen wir den Öffentlichen Personennahverkehr stärken, weil es die einzige Verkehrsform ist, die für alle Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt zugänglich ist. Wir wollen eine deutliche Steigerung des Anteils des Öffentlichen Personennahverkehrs am Gesamtverkehr. Und zweitens wollen wir, dass er für alle erschwinglich wird. Denn vom Grundsatz her ist der ÖPNV zwar für alle zugänglich, aber viele, die Transferleistungen empfangen, die im Niedriglohnbereich arbeiten oder die eine kleine Rente haben, müssen sich häufig überlegen, »kann ich mir diese oder jene Fahrt noch leisten«.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: