Uwe Kalbe 25.03.2015 / Inland

»Meine Lehrerin war rassistisch«

Eltern von Migrantenkindern erwarten mehr interkulturelle Kompetenz an den Schulen

Von wegen bildungsferne Migranten ... Anders, als Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland oft und gern unterstellt wird, sind diese an Bildung für ihre Kinder sogar höchst interessiert.

Sie spricht Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, leidlich Spanisch, aber sie spricht nicht Serbisch. Sie habe als Kind nicht zu »denen« gehören wollen, sagt Klaudija Paunovic, Webdesignerin. Und sie benutzt statt »denen« ein Schimpfwort - so habe sie Migranten empfunden, als sie noch Kind war, fügt sie schuldbewusst hinzu. Migranten sind einem allgemeinen Prekariatsverdacht unterworfen, das merken sie selbst offenbar sehr früh. Klaudijas Eltern stammen aus Serbien. »Du bist Ausländerin, du musst dich mehr anstrengen als andere.« Das ist ein Satz, der Klaudija fest in Erinnerung ist.

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