Roland Etzel 25.03.2015 / Ausland

Hadi setzt auf die Mali-Variante

Jemens Staatspräsident ist in höchster Bedrängnis auf der Flucht vor Rebellen

Jemens Staatschef Hadi ist auf der Flucht vor den Huthi-Rebellen, die ihn jetzt auch in Aden bedrängen. Ihr Vormarsch in den Süden scheint unaufhaltsam. Der Präsident hofft auf eine Lösung wie in Mali.

Für Jemens Staatspräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi ist es am Mittwoch stündlich enger geworden. Trotzige Dementis vermochten daran nichts zu ändern. Wenn diese Zeilen erscheinen, könnte sich Hadis Schicksal schon besiegelt haben. Auf verteidigungsfähige und -willige Truppen kann er kaum noch zurückgreifen. Nach dem faktischen Verlust seiner Macht war er vor einem Monat aus der Hauptstadt Sanaa nach Aden geflohen. Dort, in der einstigen Hauptstadt der Volksdemokratischen Republik Jemen, gelang es ihm aber offenbar nicht, in dem traditionell tribalistisch geprägten Land eine erwähnenswerte Zahl an Clan-Chefs für eine Streitmacht gegen die aus dem Norden vorrückenden Huthi-Rebellen zu gewinnen.

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