Christina Kaindl 11.04.2015 / Debatte

Das vergisst man nicht

Über transformatives Organisieren, das kooperative Puzzle einer gesellschaftlichen Partei - und eine LINKE, wie sie im Jahr 2030 sein könnte

Vorbemerkung

Als ich mit gerade 20 Jahren von meiner Bank einbestellt wurde, war ich nervös. War etwas mit meinem Konto nicht in Ordnung? Die Bankangestellten erklärten mir, dass das Rentensystem in soundso viel Jahren zusammenbrechen würde und ich dringend eine private Altersvorsorge abschließen müsste. Ich war baff und erleichtert, und konnte gar nicht richtig zuhören, es war also alles in Ordnung: Wenn ich in Rente gehe, leben wir längst im Sozialismus, erklärte ich den Bankangestellten. Im Jahr 2030 hätten der Sozialismus und ich dann noch sieben Jahre Zeit. Bei allem Optimismus des Willens gehe ich hilfsweise davon aus, dass DIE LINKE dann weiterhin benötigt wird für die Transformation einer wie immer gestalteten kapitalistischen Gesellschaft...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: