Alexander Ludewig 08.05.2015 / Sport

Die Angst, zu kurz zu kommen

Fernsehgeld und Machtverhältnisse: Spaniens Fußballverband will Ligaspiele und das Pokalfinale absagen

In Spanien werden die Übertragungsrechte demnächst zentral vermarktet. An den Machtverhältnissen im Fußball ändert das nichts. Wie dieser Disput endet, weiß man jetzt noch nicht. Dass er endet, dürfte jedoch feststehen.

Ein Aufschrei ging Anfang des Jahres durch Fußballeuropa. Die englische Premier League hatte gerade ihren neuen Fernsehvertrag ausgehandelt - und damit die Konkurrenz aus den anderen Spitzenligen in Angst und Schrecken versetzt. Für den Verkauf der Übertragungsrechte im In- und Ausland für drei Jahre ab der Saison 2016/17 nimmt die erste englische Liga 9,5 Milliarden Euro ein. Allein aus der Inlandsvermarktung springen 2,3 Milliarden heraus - pro Spielzeit. Die Summe des derzeit in Deutschland noch bis zum Sommer 2017 laufenden Vertrages bringt 2,5 Milliarden Euro - für vier Jahre. Horst Heldt, Manager von Schalke 04, stellte zerknirscht fest, »dass der Tabellenletzte in England mehr bekommt als der Erste in Deutschland.«

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