Luise Wagner 27.06.2015 / Sport

Giftiger Müll auf den WM-Plätzen in Kanada

Der Kunstrasen beeinträchtigt nicht nur das Spiel der Fußballerinnen, er soll auch krebserregend sein

Was die FIFA und die WM-Veranstalter in Kanada einfach ignorieren: Auf einem Kunstrasenfußballfeld liegen ungefähr 40 000 gemahlene Autoreifen, deren schädliche Substanzen krank machen.

Vancouver. Was sind das bloß für schwarze Wolken, wenn die Fußballerinnen bei der Weltmeisterschaft in Kanada bei Grätschen in Schräglage geraten? Nun, das sind recycelte Autoreifen. Die kleinen schwarzen Gummibällchen sollen das künstliche Gras etwas lockerer machen und auch schwere Fußtritte abfedern. Doch die Spielerinnen sind überhaupt nicht glücklich mit ihrer Spielunterlage. Schon lange vor dem Turnier hatten sich viele Profi-Kickerinnen gegen die Idee gestemmt, die WM auf Kunstrasen auszutragen. Es ist das erste Mal, dass ein Turnier solchen Formats nicht auf Naturrasen gespielt wird.

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