Anke Stefan, Athen 04.07.2015 / Ausland

Das Vertrauen in SYRIZA bröckelt

Nach einer Woche »Bankferien« und medialer Panikmache ist die Regierung in Misskredit

Noch einmal Schlange stehen, noch einmal Großkundgebungen - viele Griechen brachten in dieser Woche mehr Zeit auf den Straßen zu, als sie gewohnt und ihnen lieb ist.

Die Woche der »Bankferien« war auch jene des Vertrauenseinbruchs für die griechische Regierung. Er erreichte seinen Höhepunkt, als Staatsminister Nikos Pappas am Donnerstag gestand, dass die für den Tag nach dem Referendum am Sonntag versprochene Bankenöffnung auf den Tag, an dem eine Vereinbarung steht, verschoben wird. Die aber steht mehr und mehr in den Sternen. Zwar beteuert die SYRIZA-geführte Regierung, die Gläubiger hätten sich bereits in den vergangenen Tagen auf die Regierung zubewegt, aber die auch in Griechenland bekannten Meldungen aus Berlin, Brüssel und New York sprechen eine andere Sprache.

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