Roland Bunzenthal 06.07.2015 / Wirtschaft und Umwelt

Gegen die Ausgrenzung

DGB-Experte fordert neue Maßnahmen zur Eindämmung der Langzeitarbeitslosigkeit

Langzeiterwerbslose werden von den Jobcentern unzureichend betreut. Der DGB will das mit mehr Personal und Durchhalteprämien ändern.

Eine Million Frauen und Männer in Deutschland sind offiziell aus dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt. Sie sind arbeitslos ohne echte Chance auf einen neuen Job. Im Fachjargon heißen sie Langzeitarbeitslose, schwer Vermittelbare oder Problemgruppen. Ihnen ist vorbestimmt, dass sie im Alter keine ausreichende Rente erhalten und zum Dauerkunden der Grundsicherung verdammt sein werden. Wilhelm Adamy, Abteilungsleiter Arbeitsmarkt beim DGB und Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit, hat noch einen weiteren Terminus für diese Menschen parat: »gering Qualifizierte«.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: