Andreas Knobloch, Havanna 16.07.2015 / Ausland

Steinmeier reiht sich in Kuba ein

Nach Spanien, den Niederlanden und Frankreich schickt auch Deutschland seinen Außenminister auf die Insel

Als erster bundesdeutscher Außenminister überhaupt wird Frank-Walter Steinmeier ab Donnerstag Kuba besuchen. Wegen der Atomverhandlungen mit Iran war die Reise zweimal verschoben worden.

Deutschland versucht, auf den bereits fahrenden Zug aufzuspringen. Seit US-Präsident Barack Obama im Einvernehmen mit Kubas Präsident Raúl Castro Mitte Dezember die Neuausrichtung der US-Kuba-Politik verkündete, hat dies eine regelrechte Lawine an Investitionsvorhaben, Geschäftsabschlüssen und Besuchen von Politikern und Unternehmern aus aller Welt auf der Karibikinsel ausgelöst. Nun hat sich für den 16. und 17. Juli Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) angesagt. Auf dem Programm von Steinmeiers zweitägigem Aufenthalt in der Hauptstadt Havanna stehen Treffen mit Außenminister Bruno Rodriguez sowie weiteren Kabinettsmitgliedern. Begegnungen mit Staatschef Raúl Castro und dessen Bruder, dem einstigen »Revolutionsführer« Fidel Castro, sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes bisher nicht geplant.

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