Wippermann: Politik versagt bei Schutz von Roma

Pegida hetzt mit Abstand – Uneinigkeit am rechten Rand /Sicherheit für Flüchtlinge - Linke wollen Sondersitzung im Landtag / Grüne gegen Bannmeilen rund um Flüchtlingsunterkünfte

Update 16.15 Uhr: Wippermann kritisiert »Desinformationskampagne« über Flüchtlinge vom Balkan
Der renommierte Historiker Wolfgang Wippermann hat die Debatte um Flüchtlinge aus Balkanstaaten und um sichere Herkunftsstaaten als »Desinformationskampagne« zurückgewiesen. Bei den Flüchtlingen handele es sich zum großen Teil um Roma, die vor rassistischer Verfolgung in ihren Heimatländern fliehen, erklärte Wippermann im Interview mit »neues deutschland«. Der Berliner Antiziganismus-Experte wirft Politik und Medien Versagen beim Schutz dieser Minderheit vor. Roma würden in ihren Herkunftsländern vom Arbeitsmarkt verdrängt, ihre Kinder in Sonderschulen geschickt. »Wenn jemand das Recht auf Asyl hat, dann zweifellos die Roma«, so Wippermann gegenüber »nd«. Vor diesem Hintergrund kritisiert er die niedrigen Anerkennungsquoten von Flüchtlingen aus dem Balkanraum. »Das zeugt davon, dass das im Artikel 16 des Grundgesetzes fest gelegte Asylrecht systematisch eingeschränkt und verletzt wird. Ein klarer Verfassungsbruch.«

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